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Warum ChatGPT viele Websites nicht versteht – und was Unternehmen dagegen tun können

Immer mehr Menschen fragen KI statt Google. Wir erklären, warum viele Websites von KI-Systemen nicht verstanden werden – und wie Unternehmen das mit LLMO ändern.


KIVY – Warum ChatGPT viele Websites nicht versteht

Warum ChatGPT viele Websites nicht versteht und was Unternehmen dagegen tun können

In den letzten zwanzig Jahren haben Unternehmen gelernt, ihre Websites für Google zu optimieren.

  • Keywords.
  • Backlinks.
  • Meta-Tags.

Doch gerade verändert sich etwas Grundlegendes. Immer mehr Menschen suchen nicht mehr über Google. Sie stellen ihre Fragen direkt an KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Copilot.

Die entscheidende Frage ist deshalb nicht mehr nur:

„Rankt unsere Website bei Google?”

Sondern:

„Kann eine KI unsere Inhalte überhaupt verstehen?”

In vielen Fällen lautet die Antwort leider: nein.

Das Problem: Websites sind für Menschen geschrieben, aber nicht für Maschinen

Die meisten Unternehmenswebsites folgen einer klassischen Logik.

Eine Startseite mit Marketingversprechen.
Mehrere Unterseiten mit Produkten oder Dienstleistungen.
Dazu PDFs, Dokumente und FAQs.

Für Menschen funktioniert das meistens gut genug.

Für KI-Modelle jedoch nicht immer.

Ein Sprachmodell versucht Informationen anders zu erfassen als ein Mensch. Es sucht nach klar formulierten Aussagen, strukturierten Inhalten und eindeutigen Zusammenhängen.

Wenn Inhalte zu abstrakt formuliert sind, wird es schwierig.

Ein typischer Satz auf Unternehmenswebsites lautet zum Beispiel:

„Wir entwickeln innovative Lösungen für nachhaltigen Unternehmenserfolg.”

Das klingt gut. Aber es sagt praktisch nichts.

Ein Sprachmodell kann daraus kaum ableiten:

  • Was genau das Unternehmen macht
  • Für wen das Angebot gedacht ist
  • Welches Problem gelöst wird

Ein klar formulierter Satz wäre zum Beispiel:

„Unsere Software automatisiert Kundenanfragen im Kundendienst.”

Dieser Satz ist für Menschen verständlich.
Und für KI ebenfalls.

Warum LLMO plötzlich wichtig wird

Genau hier kommt ein neues Thema ins Spiel: LLMO, also Large Language Model Optimization.

Während klassische SEO darauf abzielt, bei Suchmaschinen besser zu ranken, geht es bei LLMO darum, Inhalte so aufzubereiten, dass KI-Modelle sie verstehen, zitieren und in Antworten verwenden können.

Das ist keine theoretische Diskussion mehr.

Immer mehr Nutzer fragen Dinge wie:

  • „Welche Pensionskasse ist gut?”
  • „Welche Weiterbildung passt zu mir?”
  • „Welche Software hilft im Kundendienst?”

Wenn ein KI-System eine Antwort formuliert, greift es auf Inhalte zurück, die es im Internet findet.

Die Websites, deren Inhalte klar strukturiert und verständlich formuliert sind, haben dabei einen entscheidenden Vorteil.

Sie werden häufiger zitiert.

Vier Gründe, warum KI viele Websites nicht versteht

In unseren Analysen sehen wir immer wieder ähnliche Muster.

1. Marketingtexte statt konkreter Aussagen

Viele Websites bestehen aus Marketingformulierungen.

Begriffe wie:

  • innovativ
  • ganzheitlich
  • zukunftsorientiert
  • führend

sagen wenig über die tatsächliche Leistung aus.

KI-Modelle funktionieren besser mit konkreten Aussagen.

Zum Beispiel:

„Unsere Plattform automatisiert Kundenanfragen im Support.”

2. Wichtige Informationen sind über mehrere Seiten verteilt

Menschen navigieren durch Websites.

KI-Modelle versuchen dagegen, Antworten direkt aus einzelnen Textpassagen abzuleiten.

Wenn eine Antwort erst aus fünf verschiedenen Seiten zusammengesetzt werden muss, wird das schwierig.

Eine Seite, die eine Frage vollständig beantwortet, ist deutlich hilfreicher.

3. Inhalte sind schlecht strukturiert

Überschriften, Listen und klare Abschnitte helfen nicht nur Menschen beim Lesen.

Sie helfen auch KI-Systemen.

Ein gut strukturierter Artikel enthält zum Beispiel:

  • eine klare Überschrift
  • eine kurze Einordnung
  • Zwischenüberschriften mit konkreten Fragen
  • Beispiele oder Zahlen

Diese Struktur macht Inhalte für Sprachmodelle deutlich verständlicher.

4. Viele Fragen werden auf Websites gar nicht beantwortet

Das ist vielleicht der häufigste Punkt.

Viele Websites erklären Produkte, aber beantworten nicht die Fragen, die Nutzer wirklich haben.

Zum Beispiel:

  • Was kostet die Lösung?
  • Wie funktioniert sie konkret?
  • Für wen ist sie geeignet?
  • Wie lange dauert eine Implementierung?

Wenn diese Fragen nicht beantwortet werden, kann KI sie auch nicht zitieren.

Wie Unternehmen ihre Website für KI verständlicher machen

Die gute Nachricht ist: Man muss keine komplett neue Website bauen.

Oft reichen einige Anpassungen.

Zum Beispiel:

  • klare Aussagen statt Marketingfloskeln
  • Inhalte stärker entlang von Nutzerfragen strukturieren
  • wichtige Informationen explizit formulieren
  • längere Texte durch klare Abschnitte gliedern

Besonders wirkungsvoll sind Seiten, die eine konkrete Frage beantworten.

Zum Beispiel:

„Wie funktioniert ein KI-Chatbot im Kundendienst?”

oder

„Wann lohnt sich ein Website-Chatbot?”

Solche Inhalte werden von KI-Systemen deutlich häufiger aufgegriffen.

Ein einfacher Test

Viele Unternehmen wissen gar nicht, wie verständlich ihre Website für KI-Modelle ist.

Deshalb haben wir einen kleinen Test entwickelt.

Mit dem LLMO-Check lässt sich analysieren:

  • wie klar Inhalte formuliert sind
  • ob wichtige Fragen beantwortet werden
  • wie gut die Struktur für KI-Modelle geeignet ist

Die Analyse dauert nur wenige Minuten.

👉 https://llmocheck.ch

Fazit

Die Art, wie Menschen Informationen suchen, verändert sich gerade fundamental.

Früher klickten wir uns durch Websites.

Heute geben wir Suchanfragen bei Google ein.

Und immer häufiger stellen wir unsere Fragen direkt an eine KI.

Unternehmen, deren Inhalte klar formuliert, strukturiert und verständlich sind, werden in diesen Antworten häufiger erscheinen.

Nicht weil sie besser werben.

Sondern weil ihre Inhalte besser verstanden werden.

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